Was untersucht wird
Essverhalten (Binge, Grazing, Night Eating), Stimmungs- und Angststörungen, Substanzkonsum, Körperbild, Motivation, soziales Umfeld sowie das Verständnis für die Operation und die lebenslange Nachsorge.
Warum es wichtig ist
Unbehandeltes Binge Eating, aktiver Substanzmissbrauch oder instabile schwere psychische Erkrankungen können das Ergebnis beeinflussen. Eine frühzeitige Erkennung erlaubt eine Behandlung schon vor der Operation.
Selten ein klares Nein
Die meisten Patient:innen werden operiert. Bei Bedenken wird vor der Terminierung ein strukturierter Plan vereinbart (Therapie, Medikamentenanpassung, zusätzliche ernährungstherapeutische Begleitung).
Nach der Operation
Eine fortlaufende psychologische Begleitung ist für viele hilfreich, besonders in der Phase rascher Gewichtsabnahme und beim Umgang mit Körperbild und Beziehungen.
Quellen
- ASMBS — Recommendations for the Pre-Surgical Psychosocial Evaluation
- Mechanick JI et al., 2019 Update
Letzte Aktualisierung: 28.06.2026 · Medizinischer Inhalt: Op.Dr.Gökhan ATEŞ